Wieder ne Naruto FF, meiner Meinung nach meine beste:
Prolog: Orochimarus Pläne
“Ist alles vorbereitet, Kabuto?“ Der Ninja nickte und schob mit der
typischen Geste seine Brille nach oben: „Es kann losgehen, Orochimaru-
sama.“ „Diesmal wird Konohagakure keine Chance haben, sich zu
verteidigen. Ich habe viele Jonin und Chunin mit vorgetäuschten
Missionen in Fallen gelockt und vor allem rechnet keiner mit meinem
Angriff.“ „Natürlich. Sie wissen schließlich nicht, dass wir noch jemanden
anders gefunden haben, der in der Lage war, deine Arme zu heilen“,
Kabuto blickte in die Flamme einer der Kerzen, die Orochimarus Versteck
erhellten und deren Docht im Wachs zu ersticken drohte. Eine Weile
herrschte Stille, dann stand Orochimaru auf und verließ zusammen mit
seinem treuen Gefolgsmann den dunklen Raum. Davor standen unbewegt
und still hunderte von Otonins. „Wir brechen auf“, rief Orochimaru in die
Stille, „Konohagakure wird den Tag verfluchen, an dem es sich mich zu
Feind gemacht hat!“ In einer einzigen Bewegung stießen sich die Shinobi
vom Boden ab und machten sich unter der Führung von Orochimaru und
Kabuto auf den Weg nach Konoha, wo wirklich niemand mit ihnen
rechnete…
Die Ruhe vor dem Sturm
“Naruto-kun?”, fragte Hinata, als sie hinter sich die Tür aufgehen
hörte. „Hallo Hinata“, grinste der Blondschopf, der sich, wie es Hinata
vorkam, seit ihrer gemeinsamen Zeit an der Akademie kaum verändert
hatte. „Ich war bei Sasuke und Sakura“, erzählte Naruto. „Stell dir vor: Es
ist schon wieder eine Gruppe auf einer Mission verschollen!“ „Das können
doch keine Zufälle sein“, überlegte Hinata nachdenklich. Bei ihr war es
ganz anders als bei Naruto. Sie hatte sich sehr verändert, und das nicht
nur innerlich: Ihre Haare hatte sie lang wachsen lassen und sie war um
einiges größer geworden. Auch war sie nicht mehr ganz so schüchtern wie
damals und mit Narutos Hilfe war sie verdammt stark geworden. Alles in
allem war Naruto sehr froh, sie als Freundin zu haben. Es war für ihn
natürlich nicht leicht gewesen, Sakura zu vergessen, doch nachdem seine
Teamkollegin mit Sasuke zusammen gekommen war, der, nachdem er
Itachi getötet hatte, sehr viel netter und umgänglicher geworden war
(nach unten war ja auch kein Platz mehr^^) und Hinata Naruto getröstet
hatte, hatte der Chaosninja erkannt, dass es sie wirklich SEHR mochte.
„Oma Tsunade macht sich höllische Sorgen und sie kann einfach nicht
herausfinden, wer hinter diesen mysteriösen Vorfällen steckt“, Naruto war
ehrlich besorgt, „Als erstes denkt man ja sofort an Orochimaru, aber von
dem hat man ja sit Jahren nichts mehr gehört und außerdem ist da noch
die Sache mit seinen Armen… Die Ninja, die jetzt verschwunden sind,
waren ANBU! Kannst du dir jemanden vorstellen, der es schafft, eine
ganze Gruppe ANBU umzuhauen, ohne Spuren zu hinterlassen? Das ist
fast unmöglich, echt jetzt!“ „Für uns als Chunin vielleicht, aber meinst du,
dass es niemanden gibt, der einen ANBU besiegen kann?“, meinte Hinata
skeptisch. „Das natürlich, aber eine ganze Gruppe und ohne Spuren…?“,
Naruto schien mit seinen Gedanken ganz wo anders zu sein. „Was ist
eigentlich mit Shikamaru; er war doch auch auf einer Mission?“, fragend
sah Hinata ihren Freund an. „Er ist wieder da, so heil und unbeschadet,
wie man es nach einer A-Mission eben sein kann. Sasuke hat kurz mit
ihm gesprochen und Shikamaru ist auch nichts Ungewöhnliches
aufgefallen“, man konnte sehen, dass Naruto scharf nachdachte. In
diesem Moment klingelte es an der Tür. Hinata öffnete. Draußen stand
Shikamaru. „Was machst du denn um diese Zeit noch hier?“, wollte Hinata
mit einem Blick auf die Uhr wissen, die bereits 23.00 Uhr zeigte. „Ach,
Temari hat Tenten zu Besuch. Als die beiden noch über Klamotten
geredet haben ging’s ja noch, aber ich hatte mir gerade den Fernseher
angeschaltet, um mir ne schöne Action-DVD rein zu ziehen, da kamen die
beiden rein um sich irgendeine Liebesschnulze anzusehen. Da bin ich
geflüchtet. Die nerven sowas von!“ „Komm rein“, rief Naruto
freudig, „Den Film können wir uns auch hier ansehen!“ Die Jungs setzten
sich auf das Sofa und Hinata verschwand Augen verdrehend im
Badezimmer.
Du bist mal wieder zu spät!“, fauchte Ino, als Kiba eine halbe Stunde nach
der verabredeten Zeit total außer Puste in die Wohnung gestürzt
kam. „Akamaru ist weggelaufen“, entschuldigte er sich halbherzig. Ino
setzte an weiter zu schimpfen, aber die Klingel unterbrach sie. Sofort war
die Blonde wie ausgewechselt: „Das ist bestimmt Sakura!“ „Moment mal.
Du kriegst Besuch und ICH darf nicht trainieren???“, hielt Kiba seine
Freundin entrüstet zurück. Ino ignorierte ihn geflissentlich, riss die Tür auf
und begrüßte ihre Wieder-beste Freundin mit einer stürmischen
Umarmung. „Und, wie war dein Tag so?“, fragte Sakura
überschwänglich. „Supi!“, erwiderte Ino breit grinsend und die Mädchen
verschwanden kichernd im Wohnzimmer.
Kiba schüttelte den Kopf und sah Akamaru an: „Hatte ich die Ausrede
etwa schon mal?“ Ein vorwurfvolles „Wuff“ war die Antwort. „Sie ist sooo
süß, wenn sie sich aufregt“, grinste Kiba, so dass seine spitzen Zähne zu
sehen waren. Akamaru gab einen undefinierbaren Ton von sich. „Hey,
das ist immer noch meine Sache“, sagte der braunhaarige ungehalten.
Sein Hund seufzte und wandte sich seinem Futter zu.
Kiba bereitete sich gerade auf einen langweiligen Abend vor, als es
abermals klingelte. °Och nö, Ino hat doch nicht etwa noch mehr Mädels
eingeladen°, dachte er verzweifelt. Als er öffnete wurde er angenehm
überrascht: Es war kein Mädchen, sondern sein Teamkamerad
Shino. „Shino, wie schön dich zu sehen“, freute sich Kiba. „Ist mit dir
irgendwas?“, fragte Shino mit, soweit das hinter seinem Kragen zu
erkennen, irritierter Miene. „Ino hat Sakura da. Eigentlich wollte ich
schlafen gehen, aber jetzt…“, hoffnungsvoll sah Kiba seinen Kumpel
an. „Dann hast du Glück. Ich wollte fragen, ob du noch Lust auf ein
bisschen Training hast; bei Hinata war ich schon, aber Naruto meinte, sie
schläft.“ Kiba strahlte. „Akamaru, komm, wir gehen noch mal raus“, rief
er und in Richtung Wohnstube: „Ino? Shino ist da, wir drehen noch ne
Runde!“ „OK“, tönte Inos Stimme durch das Gekicher. Kiba schloss die
Tür hinter sich, schüttelte den Kopf und seufzte: Ihre Beziehung war nicht
gerade das, was man harmonisch nennen konnte, aber tief in seinem
Inneren liebte er sie wirklich und Ino fühlte genauso…
Gegen drei Uhr nachts war auch der letzte Shinobi in Konohagakure
langsam zur Ruhe gekommen. Temari und Tenten waren nebeneinander
auf dem Sofa eingeschlafen, ebenso Sakura und Ino. Naruto war
ebenfalls gezwungen, im Wohnzimmer zu campieren, da Hinata aus
einem ihm unerfindlichen Grund die Schlafzimmertür abgeschlossen
hatte. Shikamaru schlief im Schuppen, weil er seinen Schlüssel vergessen
hatte und wusste, dass es tödlich war, Temari zu wecken. Neji fühlte sich
ohne Tenten einsam und übernachtete bei Rock Lee. Kiba und Shino
lagen friedlich schlummernd in ihren eigenen Betten, genauso wie Sasuke.
Es war wie fast jeden Samstagabend und niemand ahnte auch nur im
Geringsten von der Gefahr, die langsam aber sicher näher kam…
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LG, Itachi


